Aus Beteiligung wird Umsetzung: Mit dem neuen Jugendplatz und der JugendApp JUP! sind im Amt Süderbrarup zwei miteinander verbundene Smart-City-Bausteine Realität geworden.
Der Ausgangspunkt war analog: Jugendliche hatten bereits vor einigen Jahren den Wunsch nach einem eigenen Treffpunkt geäußert. Im Rahmen der Smart-City-Bürgerbeteiligung wurde diese Idee 2023 erneut aufgegriffen. Daraus entwickelte sich der heutige Jugendplatz mit Multisport-Spielarena, Pumptrack und Dirtpark, Basketball, Teqball, Calisthenics, Graffitiwand und Bauspielplatz.
Doch Smart City bedeutet mehr als neue bauliche Infrastruktur. Digitalisierung soll dort einen Mehrwert schaffen, wo sie Menschen erreicht und Beteiligung erleichtert. Deshalb wurde der Jugendplatz um einen digitalen Baustein ergänzt: JUP! – die JugendApp.
Gemeinsam mit der Kieler Agentur UXMA wurde eine App entwickelt, die Informationen, Veranstaltungen und Angebote für Jugendliche bündelt und zugleich neue Möglichkeiten für digitale Kinder- und Jugendbeteiligung schafft. Besonders wichtig: JUP! wurde nicht nur für Jugendliche entwickelt, sondern mit ihnen getestet. Ihre Erfahrungen und Rückmeldungen flossen direkt in die Entwicklung ein.
So ergänzen sich beide Projekte: Der Jugendplatz bietet einen realen Raum für Begegnung, JUP! einen digitalen Raum für Information und Beteiligung.
Dass der Ansatz auch andernorts auf Interesse stößt, zeigt sich bereits: Mehrere Kommunen haben eine mögliche Nachnutzung von JUP! angefragt. Zudem wird die App beim MEKO-Festival in Kiel am Stand des zuständigen Ministeriums präsentiert.
Mit der Eröffnung endet die Beteiligung nicht. Jugendplatz und JUP! sollen vielmehr die Grundlage dafür bilden, Jugendliche auch künftig aktiv einzubeziehen.
Aus einem Wunsch wurde eine Idee. Aus der Idee wurden zwei Projekte. Und aus zwei Projekten entstehen neue Räume für Jugendbeteiligung – analog und digital.

